Amerikanische Betten

Man kennt sie aus 5-Sterne Hotels in Europa oder dem 7-Sterne Hotel Burj al Arab in Dubai.

Unter dem Begriff Amerikanische Betten oder Boxspringbetten sind Sie in Deutschland bekannt geworden: große, komfortable Polsterbetten, wie man sie aus amerikanischen TV-Serien und Hollywood-Filmen kennt. Diese Betten besitzen im Gegensatz zu unseren deutschen Betten nicht nur eine, sondern 2 Matratzen. Eine Obermatratze und eine Untermatratze, die zusammen mit einer Gesamthöhe von 60 bis 70cm deutlich höher sind als die Betten, die wir aus deutschen Schlafzimmern kennen.

Auch für ältere Menschen mit Rückenproblemen bieten die amerikanischen Betten einen unschätzbaren Vorteil. In den Skandinavischen Ländern sind diese Luxusbetten übrigens als Continentalbetten bekannt. Die bequeme Einstiegshöhe und das erhabene Gefühl, königlich zu schlafen, sind nur zwei Gründe, warum sich in den letzten Jahren immer mehr Kunden in Deutschland für den Kauf von amerikanischen Betten entschieden haben. Durch Sonderanfertigungen können Amerikanische Betten auf jeden Bedarf individuell angepasst werden.

Boxspring Betten

Statt eines herkömmlichen Lattenrostes, welches in der Mitte zum Durchhängen neigt – und zu den Bettseiten nur eingeschränkten Schulterkomfort bietet – besitzen amerikanische und englische Betten ein Boxspring-Unterbett. Der Boxspring sieht von außen wie eine zweite Matratze aus. Doch Boxspring ist nicht gleich Boxspring! Der Begriff Boxspringbett beschreibt im Grunde nur ein Bett, dessen Untermatratze im wesentlichen aus einer Box besteht, also einem Stoff-bezogenen Holzkasten, in dem sich unzählige Metallfedern befinden, die oben mit einer Polsterauflage versehen sind. Als Federkerne kommen meist Bonellfederkerne oder Endlosfederkerne zum Einsatz. Diese Federkerne werden vollautomatisch industriell hergestellt und sind daher relativ preisgünstig. Da alle Federn miteinander verbunden sind, ist die Punktelastizität jedoch eingeschränkt und nicht optimal.

Deutlich aufwendiger in der Herstellung – und daher teurer – ist das Boxspring-Unterbett mit Taschenfederkern, wie wir ihn von hochwertigen Obermatratzen kennen und bei denen alle Federn (Zylinderfederkern oder Tonnentaschenfederkern) einzeln in Taschen eingenäht sind. Da die Taschenfedern nicht direkt miteinander verbunden sind, kann jede einzelne Feder, unabhängig von der Nachbarfeder, auf Druck reagieren und sich perfekt der Obermatratze anpassen. Man erreicht so die höchstmögliche Punktelastizität und damit das Fundament für die ideale Anpassung – bei gleichzeitig optimaler Abstützung der Obermatratze.